Rilke 150 WS 25-26 (07) Aurnhammer

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  • uploaded February 3, 2026

Prof. Dr. Achim Aurnhammer (Deutsches Seminar, Universität Freiburg)
Zwischen Klage und Zustimmung: Rainer Maria Rilkes Duineser Elegien (1923)

Rainer Maria Rilkes Duineser Elegien, 1912 begonnen, 1922 vollendet und 1923 veröffentlicht, zählen zu den anspruchsvollsten lyrischen Werken der deutschen Literatur. In dem formalästhetisch wie inhaltlich kohärenten Zyklus ermisst Rilke „die Reichweite des menschlichen Fühlens“ (Gadamer) und stellt die existentiellen Fragen von Liebe, Leben und Tod. So präsentieren die zehn Elegien eine poetische Analyse der ‚condition humaine‘ und ziehen zugleich im Prinzip der „Verwandlung“ die Scheingewissheiten der „gedeuteten Welt“ der Moderne in Zweifel. Neben der Gesamtstruktur und Dynamik des Zyklus sollen ausgewählte Elegien und exemplarische Textstellen besprochen und nach einem übergreifenden Aussagegehalt gesucht werden. 

Referent/in:

Prof. Dr. Achim Aurnhammer (Deutsches Seminar, Universität Freiburg)