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Man sollte vor allem bereit sein, sich auf
die Theologie als eine Wissenschaft einzulassen,
die mit ganz unterschiedlichen Disziplinen
zu tun hat.

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Es geht nicht nur um eindimensionale Formen
des Forschens und Lehrens und auch Studierens,

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sondern es geht darum, sich auf diese ganz
unterschiedlichen Disziplinen einzulassen.

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Angefangen von der Beschäftigung mit der Bibel
als Grunddokument des Glaubens und den entsprechenden
damit verbundenen philologischen

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und literaturwissenschaftlichen Fragestellungen
bis hin zu einem Fach der praktischen Theologie
wie dem Kirchenrecht,

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wo es darum geht, sich mit Rechtstexten auseinanderzusetzen.

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Und anders als in den Naturwissenschaften,
wo man ja vielleicht doch viele gesicherte
Erkenntnisse auch hat,

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ist es in der Theologie sicher oft auch so,
dass man mit den Fragen nicht an ein Ende kommt
und dass es nicht auf alles eine Antwort gibt.

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Und von daher gehört zum Theologiestudium
vielleicht auch die Bereitschaft, das auszuhalten,

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dass man sich bestimmten Antworten nur annähern
kann und vielleicht auch in

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einem langen Studien- und Forscherleben nicht
zu endgültigen Ergebnissen kommt.

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Wer damit einverstanden ist und sich darauf
einlassenmag, der ist in der Theologie richtig.

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Wer Ergebnisse sucht, die man dann aufschreiben
kann, der wird vielleicht nicht ganz so glücklich.

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Auch wenn es natürlich auch in der Theologie
Erkenntnisse gibt, die als gesichert angesehen
werden können.

