Symposium "Queer Pop" (16.-18. Jan. 2020) am Zentrum für Populäre Kultur und Musik

Dieses Symposium untersuchte, wie feministische, queere und trans* Musiker*innen, Filmemacher*innen, Fotograf*innen und Performer*innen zur Popkultur beitragen. Welche Affekte lösen ihre Arbeiten aus, wie und zu welchem Zweck berühren sie ihr Publikum? Wie setzen queere Popstars ihre Berühmtheit, Mode und Performance ein, um mehrdeutige Botschaften über neue Formen von Gender, race, class und Begehren in Umlauf zu bringen und um die Grenzziehungen dessen, was als menschlich erachtet wird, erneut zu verhandeln? Welche alternativen, emanzipatorischen Formen Differenz zu leben und sich kreativ auf Differenzerfahrungen zu beziehen, ermöglichen ihre Arbeiten?
Teil der Tagung waren Keynote-Vorträge von Astrid Deuber-Mankowsky, Professorin für Medienwissenschaft und Gender Studies an der Ruhr-Universität Bochum, Vera Mackie, Seniorprofessorin für Asienforschung und internationale Studien, Universität Wollongong, Australien und Milla Tiainen, Senior Research Fellow am Department of Gender Studies an der Universität Turku, Finnland.
Teil des Symposiums war auch ein musikalisches und performatives Abendprogramm am Freitag, den 17. Januar im ArTik e.V. Freizeichen mit Sookee (Berlin), Georgina Leo St Laurent (Düsseldorf/Berlin), Tolouse Low Trax (Düsseldorf), PSORIASIS (Amsterdam), Thomas Meinecke, Sue Lèwig (Köln), Panzerella Burner (Freiburg), URTE (Freiburg), Isabelle Gaultiér (Freiburg), Luedenscheidt (Freiburg), sowie Studierenden der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Konzept und Organisation: Dr. Bettina Papenburg, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Medienkulturwissenschaft, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Dr. Kathrin Dreckmann, akademische Studienrätin, Institut für Medien- und Kulturwissenschaft, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Studentisches Organisationsteam: Jan Knöferl, Lisa Tracy Michalik, Laura Vogelhöfer

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