Reinhard Schulze: "Der Nahe und Mittlere Osten zwanzig Jahre nach dem 11. September 2001: Daynamiken und Prozesse des Wandels"

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Medienaktionen
  • hochgeladen 30. Januar 2022

Der Islamwissenschaftler und Arabist Prof. Dr. Reinhard Schulze (Bern) hat am 16.12.2021 in der von Prof. Dr. Tim Epkenhans (Orientalisches Seminar, Freiburg) und Prof. Dr. Maurus Reinkowski (Seminar für Nahoststudien, Basel) organisierten Vortragsreihe „Zwanzig Jahre 9/11“ seinen Vortrag "Der Nahe und Mittlere Osten zwanzig Jahre nach dem 11. September 2001: Dynamiken und Prozesse des politischen, sozialen und religiösen Wandels" gehalten. In der Vortragsankündigung heißt es: "Die Terroranschläge des 11. Septembers und der Arabische Frühling 2011/2 markieren zwei Höhepunkte in einem Umbruchsprozess, der die politischen Landkarten, die sozialen Welten und die religiösen Ordnungen im Nahen und Mittleren Osten markant veränderten. Neue geopolitische Ordnungsvorstellungen entstanden, die sozialen Welten veränderten sich vor allem durch Emanzipationsprozesse der Frauen und der Jugend, tiefgreifende Prozesse der Säkularisierung konkurrieren mit Veränderungen in den religiösen und konfessionellen Landschaften, der Konflikt zwischen Staat und Gesellschaft entwickelte sich zu einer fundamentalen Krise der Repräsentation. Die Erinnerungen an den 11. September 2001 sollen als Gelegenheit für eine historische und systematische Rückschau auf die Transformationen genutzt werden, die das gewohnte Gesicht des Nahen und Mittleren Osten tiefgreifend verändert haben und weiterhin verändern."

Referent/in:

Gesprächsreihe von Dr. Olmo Gölz
Gesprächspartner: Prof. Dr. Reinhard Schulze
Vorlesungsreihe organisiert von: Prof. Dr. Tim Epkenhans, Prof. Dr. Maurus Reinkowski
Sound und technische Umsetzung: Jamal Herdzik
Grafik: Lilli Gölz


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